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Menschen
Ralf Kreiselmeyer, Gemeindeleiter

Geboren bin ich 1961 in Dernau, in der Nähe von Köln. Mein Herz schlägt daher rheinisch. "De leve jott oss nett su" (der liebe Gott ist nicht so) war so eine rheinische, spirituelle Formel meiner Kindheit und Jugend und ich folge ihr heute noch gerne. Theologie studiert habe ich in Würzburg. Meine ersten beruflichen Erfahrungen habe ich im Oberallgäu gemacht als Jugendseelsorger (6 Jahre). Danach ging es mit viel Elan nach Therwil in die Pfarrei St. Stephan, in der ich zusammen mit meiner Frau nun schon im 12ten Jahr als Gemeindeleiter tätig bin.

In den letzten 10 Jahren habe ich mich weitergebildet in Trauerarbeit nach und bei Jorgos Canacakis und bin nun seit einem Jahr – nach 4-jähriger Ausbildung – Gestalttherapeut (Institut für Gestalt und Erfahrung IGE). Als Seelsorger und Therapeut versuche ich mich immer wieder auszurichten an einer Maxime von Martin Buber: "..., denn nur über die erfüllte Endlichkeit führt unsre menschliche Bahn zum Unendlichen."

Elke Kreiselmeyer, Gemeindeleiterin

Die "neue Theologie kann darum nicht als Wissen auftreten. Sie kommt als Wirklichkeit. Sie wird nicht verkündigt, sondern getan. Sie legt sich nicht dar, sondern entsteht im Einzelnen als dessen innere Geburt. Sie ist die Inkarnation selbst. Sie sieht. Sie entdeckt." – Bis heute hängt dieser Satz meines Würzburger Philosophielehrers Heinrich Rombach in meinem Büro. Er fasst im Wesentlichen das zusammen, was mein zentrales Anliegen ist: Glaube erfahrbar zu machen in der Begegnung mit mir selbst, mit meinem Mitmensch und mit dem, den wir „Gott“ nennen. Ich bin 1968 in Würzburg/Deutschland geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium der Theologie in Würzburg und in Bonn hat mich mein erster beruflicher Einsatz nach Kempten ins Allgäu geführt. Berufsbegleitend habe ich damals eine körperorientierte psychotherapeutische Zusatzausbildung begonnen, die mein berufliches Engagement bis heute prägt und bereichert. Als Gemeindeleiterin schätze ich die Vielseitigkeit meines Berufs und die Möglichkeit, Menschen in zahlreichen Lebenssituationen zu begegnen. Ich bin seit 20 Jahren verheiratet mit Ralf Kreiselmeyer und Mutter einer Tochter.

Religionslehrpersonen

Religionslehrpersonen in Therwil/Biel-Benken Schuljahr 2009/10:

Auf der Primarstufe:

  • Frau Jutta Achhammer
  • Frau Annekäthi DePretto
  • Frau Elke Kreiselmeyer
  • Herr Philippe Moosbrugger
  • Frau Silvia Sahli
  • Frau Walburga Schaad


Auf der Sekundarstufe:
  • Herr Philippe Moosbrugger
  • Frau Elke Kreiselmeyer

Jutta Achhammer, Theologin

Geboren bin ich 1969 in Pegnitz in Oberfranken. Aufgewachsen in Haar am Stadtrand von München habe ich viel Zeit in der Jugendarbeit in der Pfarrei verbracht. Nach dem Abitur habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Münchener Altersheim geleistet und anschliessend in München zuerst ein Semester Lehramt an Grundschulen und danach Theologie studiert. Nach dem Vordiplom ging ich für ein Jahr nach Luzern, um dort ein Auslandsjahr zu absolvieren und andere theologische "Luft zu schnuppern". In diesem Jahr lernte ich meinen späteren Mann Philippe kennen. Ob wohl ich nach diesem Jahr noch einmal nach München zurückging, um meine Studium abzuschliessen, war es für mich damals schon denkbar, später in der Schweiz als Theologin zu arbeiten.

Nach Abschluss des Studiums in München gingen mein Mann und ich 1995 nach Zug, um dort die ersten Erfahrungen in der Pfarreiseelsorge zu sammeln. Nach 6 Jahren wechselten wir nach Pratteln-Augst. Dort teilten wir uns eine Stelle im Job-Sharing und in dieser Zeit kamen unsere 3 Kinder zur Welt. Im August 2009 kamen wir mit unserer Familie nach Therwil, um hier in der Pfarrei Therwil/Biel-Benken - wieder im Jobsharing - noch einmal eine neue Herausforderung anzunehmen.

Meine Faszination für die Bibel hat sich bisher durch meine Arbeit als Theologin wie ein roter Faden gezogen. Deshalb habe ich vor ein paar Jahren die Ausbildung zur Bibliodramaleiterin nach der Wislikofer Schule gemacht.

Eine chassidische Geschichte erzählt: "Wisst ihr, das Wort Gottes ist keine Lehre. Wenn wir es lesen oder hören sind wir nicht gescheiter als vorher. Es ist auch nicht einfach eine Stimme, obwohl die Stimme seiner Wahrheit schon näher kommt. Nein! Das Wort Gottes ist eher ein Raum. Und wir sind eingeladen, hineinzugehen, zu tasten, wahrzunehmen mit allen Fasern unseres Lebens, was das Wort uns hier und heute sagen will."

Wenn neben Familie und Pfarreiarbeit noch Zeit übrig bleibt, mache ich gerne Sport und interessiere mich für Heilpflanzen.

Philippe Moosbrugger, Theologe

„Gott ist nicht – Gott wird“, schrieb Dorothée Sölle. Und Carter Heyward konkretisiert dies in ihrem Buch „Und sie rührte sein Kleid an“: Dass Gott in den Beziehungen zwischen uns Menschen, im gegenseitigen Umgang miteinander, spürbar und erfahrbar wird.

Aufgewachsen in Binningen, kam ich nach der Matur in Oberwil während des Theologiestudiums in Luzern mit der feministischen Theologie in Berührung, die mich prägte. Nach einem Studienjahr in Paris, dem Abschluss in Luzern und einem Jahr als Hilfspfleger in einem Münchner Altenheim arbeiteten meine heutige Frau Jutta Achhammer und ich in zwei Nachbarspfarreien in Zug, um nach 6 Jahren nach Pratteln-Augst zu ziehen. Dort haben wir 8 Jahre im Jobsharing zusammengearbeitet und unsere 3 Kinder bekommen. Seit August 2009 sind wir nun in Therwil, wieder im Jobsharing, und „Gott in Beziehungen werden zu lassen“ ist weiterhin meine Motivation für die Seelsorge.

Seit 1999 gebe ich auch meiner musikalischen Ader mehr Raum, habe mich zum TaKeTiNa-Rhythmuspädagogen ausgebildet und erlebe Rhythmus und Musik für mich als eine Form der Meditation, allein oder in Verbindung mit anderen. Dazu gehört für mich natürlich auch die Fasnacht, als Pfeifer der Basler Stammclique „Alti Stainlemer“.

Mit Pfarrei, Familie, Haushalt, Musik und Clique ist meine Zeit ziemlich ausgefüllt. Kommt noch der FCB hinzu, bleibt nur noch selten Ruhe für ein spannendes Buch oder ein Glas feinen Rotwein. Das ist dann für mich schon fast die Erfüllung…

Ralph Stelzenmüller, Organist

Ralph Stelzenmüller wurde 1972 in Burghausen/Salzach geboren. Er studierte Kirchemusik und im Hauptfach Orgel am Mozarteum in Salzburg. Zu seinen Lehrern zählten dort Prof. Michael Gailit (Orgel), Prof. Stefan Klinda (Improvisation) und Prof. Hans-Joachim Rotzsch (Chorleitung). Sein Kompositionsstudium vertiefte er bei Prof. Wolfgang Sauseng und Prof. Kurt Esthermann. Von 2000 bis 2004 absolvierte er ein Aufbaustudium an der "Schola Cantorum Basiliensis" bei Jean-Claude Zehnder. Er belegte Meisterkurse bei Charles Spencer, Hubert Meister, Michael Radulescu, Guy Bovet und Andrew Parrot.

Derzeit ist Ralph Stelzenmüller Organist an St. Stephan, Therwil, und Kantor in St. Theresia, Allschwil. Darüber hinaus ist er Mitglied des Kollegiums der "Athanor-Akademie für Darstellende Kunst Burghausen". Neben seiner solistischen Tätigkeit ist die Kammermusik, insbesondere die Liedbegleitung und das Continuospiel, ein wichtiger Teil seines künstlerischen Wirkens.

Seit einigen Jahren arbeitet er eng mit Evelyn Tubb und Anthony Rooley zusammen. Als Musikalischer Leiter verschiedener Opern, z.B. Purcells "Dido und Aeneas", konnte er seine vielseitige Erfahrung aus Theater- und Musikbereich verbinden.

Zahlreiche Konzerte führten ihn durch ganz Europa und auch nach Kolumbien.

Reiner Schneider-Waterberg, Chorleiter Kirchenchor und Ökiko

Ich bin in Namibia geboren und aufgewachsen, ging dort zunächst in eine deutsche Schule und sang auf langen Fahrten auf unserer Farm hingabevoll zweite Stimmen zu deutschen Volksliedern über Schneegebirge, Bäche und Wälder, die es bei uns alle nicht gab. Nach dem Schulabschluss am südafrikanischen englischsprachigen Kirchengymnasium Michaelhouse (das einen recht ordentlichen Kirchenchor hatte, in dem ich leidenschaftlich sang), studierte ich zunächst Volkswirtschaft, Mathematik und klassische Sprachen an der Universität Stellenbosch, Südafrika, und sang in dem hervorragenden dortigen Universtitätschor. Dann bekam ich ein Stipendium nach Cambridge, um in Internationalistik zu promovieren, verfiel allerdings dort als Mitglied des Trinity College Choirs ganz dem Gesang. Nach anderthalb Jahren am Mozarteum Salzburg kam ich 1996 an die Schola Cantorum Basiliensis in Basel um dort Alte Musik:Gesang zu studieren. Ausserdem entdeckte ich hier eine Begeisterung für Chorleitung, die ich ausgiebig auslebe, ob mit Kirchen-, Männer-, Kinder- oder Altensiedlungschor. Seit September 2003 singe ich in dem Vokalsextett Singer Pur, mit dem ich knapp 100 Tage im Jahr zu Proben und Konzerten in aller Welt unterwegs bin.

Den Kirchenchor St. Stephan leite ich seit September 1998 und freue mich sehr, dass sich die Mitgliedzahl seit dem mehr als verdoppelt hat und unser Repertoire inzwischen von südamerikanischen und afrikanischen Klängen über Spirituals bis hin zur Mozartmesse sehr vielfältig geworden ist. Und im Januar 2002 wurde der ökiko (ökumenischen Kinderchor) gegründet, in dem inzwischen 40 Kinder zwischen 5 und 13 Jahren in drei Gruppen singen und mit Liedern aus aller Welt Spaß und Freude verbreiten.

Gabi Huber-Zihlmann, Sekretärin

Am 25. September 1968 wurde ich in Basel geboren. Nach der Primarschule besuchte ich das Progymnasium in Basel und absolvierte dann eine Lehre als PTT-Telefonistin. Gleichzeitig zur Arbeit beim Auskunftsdienst habe ich eine Tanzlehrerausbildung in der Tanzschule Fromm begonnen. So arbeitete ich in beiden Berufen jeweils halbtags. Anschliessend arbeitete ich bis zur Geburt unserer ersten Tochter 1992 bei der Unisys (Schweiz) AG im Sekretariat. 1994 kam unsere zweite Tochter zur Welt und ich widmete die nächsten Jahre ganz der Familienarbeit. 1998 bin ich mit einer Teilzeitanstellung wieder ins Berufsleben eingestiegen. Im Oktober 2005 sind meine Familie und ich nach Therwil gezogen. Die letzten 5 Jahre arbeitete ich im Sekretariat des Betagtenzentrums Zum Wasserturm. Als Sekretärin in der Pfarrei St. Stephan arbeite ich nun seit dem 1. Mai 2007.

Rita Kümmerli, Sekretärin

Am 6. April 1970 in Rickenbach/SZ geboren, absolvierte ich in Schwyz die Grundschulen und die Kaufmännische Berufsschule. Bis 1994 arbeitete ich als Einschätzungsbeamtin bei der Kantonalen Steuerverwaltung in Schwyz. Mit der Hochzeit und der Geburt unserer Tochter Fabienne 1994 gab ich meine Berufstätigkeit auf, um mich ganz meiner Familie widmen zu können. 1998 zogen wir mit den beiden Kindern nach Therwil. Seit dem 1. Juni 2004 arbeite ich als Sekretärin in der Pfarrei St. Stephan.

Heinrich Eisenreich, Priester

Als ehemaliger Spitalseelsorger im Bruderholz bin ich nun seit einigen Jahren gerne als mitarbeitender Priester in der Pfarrei Therwil/Biel-Benken tätig.

Brigitte Marques, Hauswartin

Geboren in Basel 1966 und in Therwil aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach der obligatorischen Schulzeit schloss ich eine Lehre als Topf- und Schnittpflanzen Gärtnerin ab. Danach ging es erstmals auf eine Weltreise die meinen Hunger nach fremden Kulturen und Menschen stillen sollte. Kurze Zeit später lernte ich meinen Mann Fernando in Basel kennen. Wir haben zwei wunderbare Kinder (Soraya 20 Jahre und Luca 17 Jahre alt). Zwischen Mutter und Hausfrau sein habe ich immer wieder gearbeitet. Sei es bei der Spitex Therwil oder als Hauswartin im Nebenamt, in unserem eigenen Malergeschäft Marques GmbH als Sekretärin oder als Kinder- und Jugendtrainerin Karate im Karatekai Basel.

Seit dem 11.01.2010 arbeite ich nun als Hauswartin im Pfarreiheim Therwil was mir viel Freude bereitet.

Astrid Brodmann, Sigristin

Vor 25 Jahren begann ich mit meiner Tätigkeit als Primarlehrerin. Meine drei Kinder sind mittlerweile im Schulalter und so kann ich mir den Wunsch erfüllen, einmal etwas Anderes zu tun. Mit dem Berufswechsel zur Sakristanin übernehme ich Verantwortung in einem Lebensbereich, der mir seit einiger Zeit spürbar wichtiger geworden ist. Weil ich als Mutter an kinderfreundlichen Gottesdiensten interessiert war, nahm ich gerne das Angebot an, in Ettingen Gottesdienste für kleine Kinder durchzuführen. Die Suche nach Grundlagenwissen führte mich bald zum Absolvieren des zweijährigen Glaubenskurses in Basel. Es gefällt mir, mich mit religiösen und ethischen Fragen auseinanderzusetzen. Ich erlebe Kirche als Anregung für seelische und geistige Bereicherung, durch die ich Befreiung und Stärkung erfahre. Gerne leiste ich meinen Beitrag, wenn es gilt, die Kirche für Begegnungen zu öffnen und diesen Raum mit Leben zu füllen.

Toni Nussbaumer, Sigrist

Am 13.4.1957 wurde ich in Therwil geboren. Nach meiner Schulzeit begann ich in Basel eine 4-jährige Lehre als Innendekorateur. Seit 1976 führe ich mit meinem Kollegen Karl Schroth ein eigenes Innendekorationsgeschäft in Therwil, dazu gehört auch die Lehrlingsausbildung. Die Familie ist ein sehr wichtiger Teil in meinem Leben. Meine Frau Trudi und meine drei Kinder (Roman 23 Jahre, Andrina 20 Jahre, Silvana 15 Jahre) geben mir Rückhalt und lassen mich immer wieder auftanken.

Seit meiner Jugend nehme ich aktiv am Dorfleben teil. In meiner Freizeit spiele ich gerne Tennis.

Seit dem 1. Januar 2009 bin ich Sigrist-Stellvertreter. Ich freue mich auf die neue berufliche Herausforderung und viele spannende Begegnungen.

 
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